erkunden

Und selbst? Sind Sie verliebt? Tun Sie, was Sie wollen? Und was machen die anderen? Und fühlt Ihr Gehirn? Das Museum ist eine Einladung an alle, die neugierig auf sich selbst sind. Von verborgenen Gefühlen bis zu gesellschaftlichen Ideologien wird hier in Frage gestellt, was in unseren Köpfen vorgeht. In seinen Projekten sucht und zeigt das Museum Spuren, die bewusste und unbewusste Verhaltensmuster sichtbar machen. Das kann verschiedene mediale Formen annehmen, denen gemeinsam sein soll, dass sie zum kritischen Denken anregen. Das Museum als musisches Forum geht der Frage nach, wie Menschen zu verschiedenen Subjekten werden, wie sie ihre Realitäten wahrnehmen und verändern.

Studying

Psychologie – Auf kaum einem anderen Gebiet kristallisiert sich die Frage nach den Grenzen des menschlich Machbaren so deutlich wie hier: Wie bildet sich heute unser Bewußtsein heraus, wie verändern wir es? Wie gestalten wir unsere Beziehungen? Wie ist das Verhältnis zwischenden Zwängen und Möglichkeiten, die unser Leben ausmachen, und den Optionen, die wir haben, damit umzugehen?

Da die Gründe für ein Handeln subjektiv sind, können sie nur gemeinsam mit den zu Erforschenden erkundet werden. Das heißt, wir müssen uns auf die Seite der Subjekte stellen, die wir verstehen wollen, und somit sind wir selbst Teil der Analyse. Und ihr auch. Das Psychologiemuseum untersucht also Subjektivierungsprozesse in einer reflexiven Herangehensweise. Was im Museum für Psychologie her-,aus- und vorgestellt wird, ist eine Selbstbeobachtung der Beteiligten. Das ist nicht nur spannend…

In Anbetracht der zunehmenden „Psychologisierung der Gesellschaft“ wird psychologisches Wissen auch zur notwendigen politischen und Allgemeinbildung. Wir thematisieren die Handlungsmöglichkeiten der Menschen in ihren konkreten und komplexen Lebenssituationen und möchten helfen, psychologischen Herausforderungen und Problemen mit einem emanzipatorischen Anspruch zu begegnen.

Das Psychologiemuseum integriert Wissenschaft, Kunst und politische Bildung. Das Museumskollektiv besteht aus PraktikerInnen aus Kunst und Wissenschaft. Unser Gebäude ist unsere Webseite. Anstatt eine Sammlung von Ausstellungsstücken aufzubauen stecken wir unser Engagement in lebendige Auseinandersetzungen und dokumentieren sie. Das kann verschiedenste Formen annehmen.

Aktuell befragen wir gegenwärtige Inszenierungspraxen zu psychologiegeschichtlichen und kulturpsychologischen Themen. Wir untersuchen die Wechselwirkungen zwischen kulturellen Prozessen und psychologischer Forschung und erarbeiten uns auf diese Weise eine Landkarte psychologischen Denkens in seinem historischen Gewordensein. Wie konnte die Psychologie ihre heutige Position als eine Leitwissenschaft erlangen? Wie beeinflussen sich wissenschaftliche und Alltagspsychologie gegenseitig?

Wir freuen uns über Unterstützung und Kooperationsvorschläge.

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