Folclore Trans Argentino:
Sentime Dominga
2. Die Welt benennen

Mapa-de-Santiago-del-Estero

Santiago del Estero, Karte (Foto: Juan Tauil)

Die Welt benennen

Auf musikalische und poetische Art bringen wir etwas zur Sprache. Bei manchen Leuten kommen unsere Bezugnahmen auf Santiago del Estero an, anderen Leuten fallen andere Sachen auf. Der ökologische Ansatz von Sentime Dominga ist das Nennen von Pflanzen, von Tieren, Orten, Kämpfen, Sagas, Schwulen, Transen, Lesben, Transmenschen – das schafft eine Empathie mit der benannten Welt, nämlich unsere Empathie und die von all denen, die uns zuhören.“ (JT)

Wir halten die Wildnis für einen Teil von uns. Aber wir sehen, wie super desintegriert die Natur ist, abgespalten, als ob auf der einen Seite die Menschen existierten und auf der anderen die Tiere und der ganze Rest. Wir machen zwar keine Lieder, in denen es heißt ‚dreh den Wasserhahn zu wenn du dir die Zähne putzt‘ – Aber wir halten uns dran. Wir sind auch keine Vegetarier, aber zu Bio-Lebensmitteln stehen wir schon.“ (VC)

 

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